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Muelheimer Verband freikirchlich-evangelischer Gemeinden (MV).
Mülheimer verband

Letzte Aktualisierung am 23. Dec. 2009   

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Kinderkrippe und Krippenkind 10 neue Krabbelkinder in der Arche Kunterbunt ( Dez 2009 )

Nach knapp einjähriger Bauzeit konnte die Arche Flensburg kurz vor Weihnachten im Rahmen eines festlichen Gottesdienstes die neuen Räume einweihen, die die neu eröffnete Krippengruppe für 10 1- und 2- jährige Kinder beherbergen wird. Das Sonnenstrahlenest, wie die Erzieherinnen ihre Gruppe genannt haben, wurde mit viel Fantasie und Liebe kindgerecht eingerichtet. 

Im Rahmen des Gottesdienstes wurden zunächst die neuen kleinen Passagiere des Kindergartens Arche kunterbunt zusammen mit ihrem Eltern willkommen geheißen. Vielen ehrenamtlichen Mitarbeiter wurde gedankt, die bei der Einrichtung der Kinderkrippe tatkräftig mitgeholfen haben. Anschließend zog die ganze Versammlung zum Sonnenstrahlennest.

Pastor Manfred Vetter segnete die Kinderkrippe, damit ihr Name Programm werde: dass hier Gottes grenzenlose Liebe wie die Sonne scheine, dass Menschen die hier aus- und eingehen diese Liebe wie die Sonnenstrahlen zu einander leiten und immer genügend Nestwärme und Geborgenheit für alle spürbar sei. „Der Vogel hat ein Haus gefunden und die Schwalbe ein Nest für ihre Jungen… Glücklich alle, die ihre Stärke in dir suchen, mein König und mein Gott“ ( aus Psalm 84).

Anhand des Predigttextes aus Matthias 18 ging Pastor Manfred Vetter anschließend auf die Frage ein, was wir von Kindern lernen müssen, um in Gottes neue Welt zu gelangen. Entscheidend sei, sich die Blickrichtung der Kinder zum Vorbild zu nehmen: Sie erwarten das Entscheidende von oben. Sie sehen im anderen nicht zuerst eine Aufgabe sondern eine Gabe. Menschen seien wie Becher: nur wenn sie nach oben geöffnet sind, könnten sie das Entscheidende empfangen. So habe auch Jesus selbst gelebt: er habe alles von oben, von Gott erwartet. Gottes neue Welt würde sich die verschließen, die auf andere herunter sehen und sich für den Gott über ihnen verschließen. Es sei kein Zufall, dass Gott nicht wie Supermann sondern als Krippenkind auf diese Welt gekommen ist.

Der Kindergarten der Arche wurde 1994 eröffnet. Nach 15 Jahren ermöglichten großzügige staatliche Gelder die Erweiterung der Einrichtung auf 30 Plätze.

Jetzt ist der Jugendraum dran ( Dez 2009 )

Die Voraussetzungen stimmen: 100 Quadratmeter.  4 Meter hoch in der Dachspitze. Trotzdem  gemütlich, wie  unter einem Zeltdach. Gut beheizt und gut zu lüften.  Angenehmes Klima. Aus diesem Raum lässt sich etwas machen. Und PUSH - die Jugendgruppe der Arche - macht was. Die Elektrik wird von fachkundigen jungen Erwachsenen verlegt. Alle dürfen spachteln.  Unser Senior-Malermeister  hat guten Rat gegeben und hochwertiges Material eingekauft.  Noch vor Jahresende soll Farbe auf  die Wände. Am 14.2. 2010 ist Arche -Jugend- Vollversammlung. Das ist ein guter Zielpunkt, den Raum fertig zu stellen. Und Ende Februar  ist dann die Gemeinde voraussichtlich eingeladen, beim Kirchenkaffee diese tolle Beigabe zur Kinderkrippe in Augenschein zu nehmen. Im Namen der Jugend bitten wir, sich  an der  Finanzierung dieses Raumes  durch ein Sonderopfer zu beteiligen. Es kann mit dem Stichwort Arche-Jugendraum  auf das Arche Konto Nr.  1200 91 51  bei der Nospa  BLZ 217 50000 überwiesen werden.

Hoch hinaus ( 2.12.)

können die Jugendlichen und war sehr bequem, denn die Treppe  zum neuen Jugendraum wurde  eingebaut. Das allerdings forderte tatkräftigen Einsatz: Die polnischen Zimmerleute kamen  mit der bei Warschau produzierten Treppe ( " kann man in Deutschland kaum noch bezahlen") einen Tag eher als eingeplant. Also musste in einer Hau-Ruck-Aktion noch schnell das Treppenhaus fertig gefliest  und verfugt werden, bevor der Einbau los gehen konnte.  Und dann wurde eingebaut, von Mittags 12  bis Mitternacht. Jetzt , wo sie drin ist , merkt man, dass der Durchgang etwas zu niedrig geraten ist. Vielleicht wird das noch geändert. Bis dahin heißt es beim runtersteigen : "Vorsicht , Kopf".


Macht hoch die Tür ( 30.11.)

Genauer gesagt: die Notausgangstür. Endlich ist sie eingebaut. Ohne diese Tür konnte es nicht weitergehen. Jetzt wird sie  noch von Fa. Molzen verkleidet von innen. Dann kann der Maler gipsen und tapezieren.  In Eigenleistung  werden  dann die  restlichen malerarbeiten getätigt, damit es nicht teurer wird, als kalkuliert.  Und
auch die Innentüren  werden eingebaut - bis auf  die  mit dem großen
Lichtausschnitt - die hat  Lieferschwierigkeiten. 

Bauarbeiten mit Hochdruck ( 24.11.)

Mit Hochdruck arbeiten die Profis aus Sanitär- und Malerhandwerk. Tapeten sind geklebt. Heute wird grundiert. Morgen kommt der Schlußanstrich. Der Tischler ist mit seinen Bühneneinbauten fast fertig und kann schon die Späne zusammenfegen. Die Mitarbeiter der Sanitärfirma haben ihr "Meisterstück" abgeliefert beim Anschluss unserer Wascheinheit in der Raummitte an einem Sechseck. "So etwas machen wir auch nicht alle Tage". Die Fliesenarbeiten gehen Dank Willy und Thomas heute besonders flott voran. Der Elektriker wird die Warmwasserboiler und die Pumpen für die Fußbodenheizung anschließen. Alles hängt nun daran, dass die Notausgangstür wohl nicht vor Freitag eingebaut wird. Dann werden die Innentüren gleich in einem Rutsch mitgemacht. Und erst dann kann der Boden verlegt werden. Linoleum und Teppichboden.

Malerarbeiten beginnen schneller als gedacht (13.11.)

Am Freitag Mittag bieten die Tischer an: "Nutzen Sie doch unser Gerüst im Treppenhaus für Ihre Malerarbeiten. Allerdings: Schon Montag müssen wir das abbauen." Wir wollen das Angebot annehmen. Was uns jetzt Spontaneität kostet, spart uns in einigen Wochen einige Mühen. Also: Schnell den Rat vom Malermeister einholen und Material einkaufen. Tatsächlich können am Nachmittag 4 Leute gipsen  und vorstreichen und am Samstagabend wird das Werk  von der jungen Mannschaft ( siehe Bild) vollendet. Die hohen Wände des Treppenhauses sind in der obern Hälfte fix und fertig. Nun können auch die untere Hälfte  gemalt werden, denn der Estrich ist trocken.Freiwillige vor !


Am Samstag, den 5. und 12. Dezember freuen sich die Jugendlichen über Hilfe. Dann soll der Jugendraum gemalt werden.
16.11. Der Endspurt beginnt: Welche Schritte wir noch vor uns haben und wann wir sie gehen wollen: Die Fliesen werden gelegt ab 17.11. in ehrenamtlichem Einsatz. Die Podeste werden durch einen Tischler gebaut: ab 18.11.. Die Malerfirma beginnt: ab 19.11 - in der Hoffnung,daß um diese Zeit auch
die Fensterbänke eingebaut werden.  In der letzen  Novemberwoche bleiben dann noch: Einbau der Innentüren, Auslegware,  Einbau der WC-Anlagen, Waschbecken, Trennwände usw. Und vielleicht schaffen wir es  noch, am letzen Novembertag Lampen zu montieren, den Raum  zu möblieren  und so einzuräumen, dass zwar noch nicht alles fertig ist, aber dass  ihn die Lütten am 1.12.  in Beschlag nehmen können. Das Ziel erreichen wir nur, wenn  keiner  beim Endspurt stolpert oder hinfällt und - wenn  Gott uns gnädig ist.... Letzte große Handwerkerarbeit wird der Einbau der Treppe am  2. oder 3. Dezember sein, die  heute ausgemessen wurde.

6 Waschbecken ... ( 10.11.)

......werden in den neuen Sanitärräumen unseres Kindergartens installiert. Und zwar an einem Sechseck, das Willy Christen für den Kindergarten gebaut hat. Er wird auch die Fliesenarbeiten übernehmen. Das spart uns eine Menge Geld, das wir zum Teil in hochwertiges Material investieren können, dass Andrea ausgesucht hat. Vielen Dank für euer ehrenamtliches Engagement. In dieser Woche wird die Fußbodenheizung verlegt und der Estrich gegossen. Ab nächster Woche geht es rund mit der Fortsetzung des Innenausbaus.. Leider haben wir bei der Notausgangstür Lieferschwierigkeiten, so dass der Fußbodenbelag erst Ende November eingebaut werden kann.

Der Minibagger gräbt nicht nur die Schächte für die Regenwasserleitungen, sondern bereitet auch "nebenbei" die Flächen für die Pflasterarbeiten vor, die wir in Eigenleistung erledigen werden. Eine große Erleichterung. Danke.

Die Staubwand Sorgt dafür, dass auch während der letzten Bauwochen der Kindergartenbetrieb einigermaßen ungestört weitergehen kann.

Fenster sind wie Augen, die dem Gesichts des neuen Hauses Ausdruck verleihen

Ist doch logo: Unser Logo ( Nov 2009)

Noch ist die Kinderkrippe weder fertig noch eröffnet und schon steht drauf, was hier man drin sein wird: "Arche kunterbunt - Christlicher Kindergarten".
Das neue Logo prangt schon jetzt am Giebel der Kinderkrippe. "Guck mal, hier entsteht eine neuer Kindergarten" hörte ich Passanten beim vorübergehen sagen. Stimme ja auch fast. Genau genommen eine Krippengruppe mit 10 Plätzen. Und Werbung dafür haben wir nötig. Noch sind erst 6 Plätze vergeben. Wir beten, dass sich noch 4 Familien bzw. 4 Kinder finden, denen ein Platz in unserer Krippe für ihre Entwicklung gut tun würde. Anmeldungen nimmt entgegen unser Kindergarten unter 9 17 02 oder die künftige Krippengruppenleiterin unter 43976.
Jetzt sind auch die Fenster drin
8 Tage eher als vertraglich gefordert, wurden die Fensterelemente geliefert und werden noch heute fertig montiert. Damit ist der Bau "dicht" - wenn auch an einer Stelle nur provisorisch. Der künftige Notausgang zur Straße hin kann erst Ende November geliefert werden. Schuld ist unser "Extrawunsch" : Alle Scheiben sind drei-fach-verglast und da gibt es längere Lieferzeiten bei Türen. Dafür werden wir aber über Jahrzehnte nur sehr geringen Wärmeverlust haben. Mittlerweile ist auch der Mauerdurchbruch zwischen Alt- und Neubau vollzogen. Damit aber der Kindergartenbetrieb einigermaßen ungestört weitergehen kann, haben die Handwerker eine Staubwand eingezogen.

Lange Leitungen ( Nov 2009)

Bilder mit langen Leitungen sind keine besonders schönen Motive. Trotzdem werden sie geschossen und archiviert. Vielleicht können sie in 20 Jahren die Frage klären: Wo laufen eigentlich in diesem Gebäude die Versorgungsleitungen - und damit manchen Unfall vermeiden.

Unter Strom
Über jede Steckdose und jeden Lampenanschluß haben wir uns Gedanken gemacht, um ideale Licht- und Versorgungsverhältnisse herzustellen. Das ist die Chance eines Neubaus. Inzwischen sind die Wände geschlossen und die Steckdosen werden montiert - natürlich kindersichere.

Hoffentlich gut schlucken...

...werden die Platten, die wir an der Decke im gesamten Neubau montieren lassen- und zwar den ( Kinder-)Lärm, der in jedem Kindergarten gemacht wird. Trotzdem wird noch mehr als genug davon in den kleinen und großen Ohren ankommen. Respekt vor den Erziehern, die den zu Musik erklären können.....

Die Krippe bekommt das Kleid an (Oktober 2009)

Unsere Baufirma hat die schönen Tage in den Herbstferien genutzt, die Kinderkrippe mit einem Kleid aus Stahlblech anzukleiden. So bekommt sie das gleiche Design wie unser Kirchenanbau. Dieses Kleid ist nicht nur bügelfreien sondern auch pflegeleicht. Es besteht aus Stahlblech, braucht nicht alle paar Jahre neu gestrichen zu werden und nach einer Reinigung mit dem Hochdruckreiniger ist es wie neu. Der gesamte Wandaufbau ist hoch wärmegedämmt und kostengünstig herzustellen.

Der neue Sanitärbereich (Oktober 2009)

... ist für den ganzen Kindergarten dar. In diesen Tagen verlegt Firma S.Woywod die notwendigen Leitungen für Wasser, Abwasser, Heizung, und WC- Anlagen. Unsere Fernheizungsanlage im Keller ist so dimensioniert, dass wir ohne Änderung auch das neue Haus daran anschließen können. Das spart eine Menge Kosten. Die Krippe wird hoch wärmeisoliert und ausschließlich mit einer Fußbodenheizung ausgestattet.

Alles gut bedacht ( 8.10.)

Bei herrlichem Sonnenschein und nahezu windstillem Wetter wurden die großen Dachplatten per Kran auf den Dachstuhl der Arche kunterbunt gehievt. Dabei handelt es sich um so genannte Sandwichelemente, die schon eine Wärmeisolierung mitbringen. Zusätzlich wird in der nächsten Woche aber noch eine weitere Dachisolierung eingebracht werden, so dass der Jugendraum über der Arche kunterbunt optimale wärmeisoliert ist. Nachdem wir in Eigenarbeit in den nächsten Tagen die Elektroleitungen verlegt haben, wird der Raum dann mit USB- Platten ausgekleidet. Die brauchen dann nur noch je nach Bedarf und Geschmack einen Anstrich und fertig ist der Raum. Und just nachdem die letzte Dach Platten verlegt war, begann es zu regnen. Macht nichts. Arche gut bedacht.... wurde der Krippenanbau in diesen Tagen. Jetzt werden die Dachrinnen montiert, damit in der nächsten Woche das Dach eingedeckt werden kann. Auch der Innenausbau macht Fortschritte. Die Verträge für die Elektroinstallation und den Sanitärbereich werden in diesen Tagen unterschrieben. Ab Mitte Oktober werden einige ehrenamtliche Arbeiten beim Ausbau des Jugendraums möglich sein.


Gut (ein-)gerüstet für die nächsten Arbeitsschritte( 1.10)...

... wurde der Krippenanbau in diesen Tagen. Jetzt werden die Dachrinnen montiert, damit in der nächsten Woche das Dach eingedeckt werden kann. Auch der Innenausbau macht Fortschritte. Die Verträge für die Elektroinstallation und den Sanitärbereich werden in diesen Tagen unterschrieben. Ab Mitte Oktober werden einige ehrenamtliche Arbeiten beim Ausbau des Jugendraums möglich sein.

Am 20.9.2009: Richtfest für Kinderkrippe trifft Wochenpsalm

Welch ein Zufall, jedenfalls von der Art wie Jesus ihnen in Matthias 6, 33 beschreibt: "Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch alles andere zufallen!" Der Wochenpsalm unseres Richtfestsonntags beginnt mit den Worten - man höre und staune: 
"Wenn der Herr nicht das Haus baut, dann ist alle Mühe der Bauleute umsonst.“ (Psalm 127). Mit diesen Worten eröffnete Pastor Manfred Vetter auch das Richtfest für unsere neue Kinderkrippe. In diesem Psalm heißt es bezeichnenderweise weiter: "Auch Kinder sind ein Geschenk des Herrn. Wer sie bekommt, wird damit reich belohnt."
Und wir werden sie bekommen, um ihnen von Anfang an in Wort und Tat etwas von Gottes Liebe deutlich zu machen. Kinder, deren Eltern diese Unterstützung nötig haben. Herzlich willkommen in der Arche kunterbunt- Krippe. Es sind noch Plätze frei. Über 100 Menschen drängten sich zum Richtfest nach dem Gottesdienst in den Räumlichkeiten, die später für nur 10 Kinder da sein werden: ein Tagesraum, im Schlafraum und großzügig bemessende Sanitäranlagen, die dem ganzen Kindergarten zugute kommen werden. Vermutlich hat auch Noah in seiner Arche sehr unterschiedliche Räume geschaffen, wie sie für die verschiedenen Tierarten optimal sind: für die Bären eine Höhle, für die Vögel ein Nest, für die Hamster einen Käfig. So würden wir auch in der Arche unterschiedliche Räume schaffen, in dem sich die verschiedenen Menschen, vom Krabbelkind, über die Kinder- und Jugendgruppen, bis hin zu der Gottesdienstgemeinde angemessen aufgehoben und wohl fühlen. Wir sind sehr dankbar, dass wir diese Möglichkeit haben. Ein Ausdruck der Dankbarkeit war die Erntedankfestkollekte, die wir für den Ausbau des Jugendraums über der in der Krippe im Gottesdienst zusammengelegt haben: 1054,85 € wurden in das Anbaumodell gesteckt, das vorher zur Spardose umfunktioniert worden war. Außerdem gaben Gemeindeglieder die Zusage insgesamt 885 € in den nächsten Tagen mit dieser Zweckbestimmung auf das Archekonto zu überweisen. Vielen herzlichen Dank dafür. Der Ausbau des Jugendraums wird uns insgesamt zunächst etwa 20.000 € extra kosten. Das ist uns die Sache wert. Viele Menschen, die heute zur Gemeinde gehören, haben ihr Leben in einem Jugendtraum an Jesus Christus übergeben. Und so ist es ein Vorrecht, Anteil an der Entstehung dieses Raumes zu haben.
Herzlich danken wir auch unseren Architekten Han Kuo Oey für die sehr gute Zusammenarbeit.
Auch an den Kleinen Zufällen im Leben können wir ablesen, dass Gott offensichtlich mit uns ist. Gott sei Dank!

Das Dachgeschoß 14.9.2009

Kleines Haus wird groß weil: Kleine Kinder werden groß. Wir wollen Kindern, die zu Teenagern werden, weiter einen guten Platz in der Arche bieten.
Deshalb bekommt die Kinderkrippe ein Dachgeschoss: Fast 100 qm Platz für gemütliche Sitzgruppen, Billardtisch und Sofaecke und eben Platz für viele junge Leute. Damit vielleicht in 15 Jahren ein Teenager beim Billard spielen sagen kann: "3 Meter tiefer, unten in der Arche- Kinderkrippe, da hab ich wohl das erste mal etwas von Gottes rettender Liebe gespürt."

Spenden für den Jugendraum
Baumehraufwand und Ausbau des Dachgeschosses werden wir natürlich aus Spendenmitteln bestreiten. Dazu gibt es im nächsten Gottesdienst eine besondere Gelegenheit. Die Gemeinde wird eingeladen bei einem "Altarrundgang" das Anbaumodell mit ihrem Jugendraum-Bauopfer zu füllen.
Wer steuerbegünstigt spenden möchte, überweise auf das Konto der Arche Nr. 1200 91 51 bei der Nospa BLZ 217 50000.

 

Es wächst und wächst und wächst am 10.9.2009

   Spätsommerlich warm und windstill. Das ist das ideale Wetter zum Hausbau - und dann noch einen Tag eher als geplant fertig.
"Das liegt ja wohl an Ihren Gebeten" , meint der Zimmermannschef zum Pastor. Wer weiß......
Jedenfalls kam heute morgen um 7 Uhr pünktlich der Tieflader mit den Fertigwänden. Der Kranwagen stand schon bereit und dann konnte man stündlich den Baufortschritt sehen und mit der Kamera dokumentieren. Fast alles hat perfekt zusammengepasst. Zur Mittagszeit stehen schon die meisten Wände - außen und innen. Dann geht es an die Balkenlage für die Geschossdecke. Zur Kaffeezeit wird klar: Heute werden Überstunden gemacht, denn morgen schon soll die Geschoßdecke mit USB-Platten ausgelegt werden. Dann kann am Monat der Dachstuhl drauf. "Jetzt sieht man schon, dass das mal ein Haus werden soll", meinte ein Handwerker kurz vor Feierabend - und was für ein schönes....

Firma Jacobsen fertigt die Krippen-Wände in Viöl (7.09)

Wie schon zu Noahs Zeiten (Zitat aus der Bibel, 1. Mose 6: "Mach dir einen Kasten von Tannenholz..."!) werden auch die Wände der Arche-Krippe heutzutage aus Nadelholz gefertigt . Firma Jacobsen aus Viöl hat diesen Auftrag als Subunternehmer unserer Firma Molzen übernommen. Am Freitag letzter Woche gab es einen Ortstermin mit dem Chef der Firma, um letzte Einzelheiten zu besprechen. In dieser Woche werden vermutlich schon die Schwellen auf der Fundamentplatte montiert werden, die dann die Wände tragen sollen. Innerhalb nur einer Woche soll dann das Haus richtfestfertig aufgestellt werden. Am 18. September um. 12:00 Uhr wollen die Kindergartenkinder singen: "Wer will fleißige Handwerker sehen.........."

Jetzt liegt ein Bauzeitenplan für den Krippenanbau vor : (26. August)

In der 36. und 37. Kalenderwoche wird zwar noch nicht auf unserer neuen Fundamentplatte weitergebaut, dafür aber in der Fertigungshalle der Firma Molzen: Wände und Dachstuhl werden vorgefertigt. Richtig etwas zu sehen gibt es dann in der 38. Kalenderwoche: Die Wände werden aufgestellt und das Dach gerichtet. Ein kleines Richtfest mit Kindergartenbeteiligung wird es am 18. September geben und ein Richtfest für die ganze Gemeinde dann nach dem Gottesdienst am 20. September. In der 40. Kalenderwoche wird die Fassade montiert und ab November beginnt der Innenausbau. Estrich- Bodenbelag- und Fliesenarbeiten sollten Anfang November beginnen und der letzte Pinselstrich müsste bis Ende November getätigt sein. Wenn alles klappt, wie geplant (was einige kleinere und größere Wunder voraussetzt, mit denen wir als Gemeinde immer rechnen) werden wir mit dem neuen Kirchenjahr am 1. Dezember die Krippe eröffnen. Noch haben wir viele Krippenplätze frei, da die Aufnahmekriterien zurzeit noch relativ streng sind. Wer dazu näheres wissen möchte, wende sich an die Kindergartenleitung (Tel 91702) oder unsere künftige Krippenleiterin Andrea Peter ( Tel 43976).

Fundamentplatte ruht sanft ( August 2009)

„Wieso geschieht denn zur Zeit nichts“, wurde ich in den letzen Tagen immer mal wieder gefragt. Es geschieht nach wie vor eine ganze Menge – nur im „Unsichtbaren“. Unser Architekt hat die umfangreichen Ausschreibungen für die Zimmermanns-, Spengler- und Dachdeckerarbeiten ( nebst der notwendigen Statik erstellt) und das Ausschreibungsverfahren ( nicht ohne einige Schwierigkeiten) abgeschlossen. Mittlerweile ist dieses größte Gewerkt mit einem Volumen von ca. 86.000 Euro an Firma Molzen vergeben, die ja auch schon unseren Kirchenanbau erstellt hat. Sie benötigt nun ca. 3 Wochen, um das notwendige Material zu bestellen und Wände vorzufertigen. Das Aufstellen des Hauses wird bei Erscheinen des Gemeindebriefes Anfang September beginne und dann so schnell gehen, dass wir bis Mitte September mit einem Richtfest rechnen können, was wir auch im Rahmen eines Gottesdienstes begehen werden. Sobald ein exakter Erstellungsfahrplan der Firma Molzen vorliegt, können auch die anderen Gewerke ( Elektro, Heizung; Sanitär, Estrich…) ausgeschrieben werden. Entsprechende Planungsarbeiten unsererseits laufen. So haben sich noch vor den Sommerferien Verantwortliche aus Kinder- und Jugendarbeit getroffen, um die Konzeption des Jugendraums unterm Dach zu planen und über die entsprechenden E-Installationen zu entscheiden. Andrea Peter wird die Krippengruppe leiten und hat einen entsprechenden Arbeitsvertrag erhalten. Zusammen mit ihrem Mann hat sie Raumkonzeption und die E-Anlage im Krippenbereich mitgeplant. Danke für diesen (noch) ehrenamtlichen Einsatz! Und natürlich gibt es eine Menge zusätzlicher Verwaltungsarbeit und Verhandlungen u.a. mit der Stadt Flensburg und dem Land SLH zu tätigen, die eine Krippeneröffnung mit sich bringt. Im Internet werben wir seit Jahresmitte für die Anmeldung der kleinen Arche-Kunterbunt Passagiere. Im Blick auf den Krippenanbau sind wir in der glücklichen Lage, dass von uns eingebrachte Eigenleistungen mit 15 Euro pro Person und stunde berechnet werden. Für diverse Bau-Vorarbeiten sind dafür schon ca 2500 Euro zu Stande gekommen. Auch das hilft bei der Gesamtfinanzierung.

Tiefbau macht seinem Namen alle Ehre ( 12.6.2009 )

Tiefbau heißt es Tiefbau, weil in der Tiefe gebaut wird. Und bei uns muss der Tiefbauer ganz tief runter. Abwasserschacht und - neu entdeckt - der Regenwasserschacht sind bis zu 5 m tief und müssen verlegt werden. Der kleine Bagger schaffte es nicht, ein größerer Bagger wurde eingesetzt. Aber so tief kann man nicht graben, ohne die Baugrube zu versteifen. Und das wiederum kann unser Tiefbauer nicht in eigener Regie. Deshalb wird die ganze nächste Woche vergehen, bis eine andere Firma , die auf diese Tiefen spezialisiert ist , diese Arbeiten abgeschlossen hat. Aber Probleme sind dazu da, gelöst zu werden. Es wird nur etwas Zeit brauchen, und ......... Geld. Zeitgleich wird der Notausgang aus unserem Jugendkeller verlegt. Der Fluchtweg wird komfortabler, als er bisher war, weil der Notausgang durch einen Gang mit dem Kellerabgang verbunden wird. Dazu muss allerdings eine Spezialfirma in die Stirnwand des Kellerabgangs eine Türloch sägen. Im Falle eines Falles können Jugendliche dann über die Kellertreppe das Außengelände erreichen und müssen nicht mühsam durch einen Schacht klettern. Und wenn in der Tiefe alles fertig gebaut ist, dann endlich geht es an die Oberfläche: eine von unten gut isolierte Fundamentplatte wird gegossen. Hoffentlich noch vor Ende Juni.


Arche wird angebaggert ( 8.6.2009)

Auch wenn die lange Leitung noch kein Ende hat, wird die Arche heute angebaggert. Büsche und Mutterboden werden beiseite geschoben und abgefahren. Als nächstes wird der Notausgang des Jugendraumes mit dem Kellerabgang verbunden. So entsteht für den Fall eines Falles ein komfortablerer Fluchtweg. Ein Abwasserschacht muss außerdem versetzt werden. Und dann endlich kann das Fundament für die neue Kinderkrippe kommen.

Lange Leitung! (Juni 2009)

Man glaubt es kaum... ...wie viele Firmen, Fachleute und Institutionen eingeschaltet, angerufen, befragt und koordiniert werden müssen, um eine paar Versorgungsleitungen zu verlegen. Die Stadtwerke entscheiden über die Verlegung der Fernwärmeleitungen. Sie beauftragen einen Subunternehmer mit den Tiefbauarbeiten, aber nur einen, der dafür die notwendige Lizenz besitzt. Ein Fachmann kommt für die notwendigen Schweißarbeiten, ein anderer, um die neu verlegten Rohre zu isolieren, wieder eine andere Firma um die Kernbohrungen durch die Hausfundamente vorzunehmen, wieder andere, um die neuen Rohre mit einem Betonmantel zu umgeben. Das ganze noch mal bei dem Elektrokabel. Da muss eine Firma im Haus den Hauptanschluss und die Hauptzählerkästen quer durch den Keller verlegen. Die Stadtwerke sind für die Stromleitung draußen da. Und die Telefonkabel. Oh Schreck. Da liegen gleich zwei: eine Leitung ist eine stadtinterne Leitung - seit anderthalb Jahrzehnten nicht mehr in Gebrauch , aber die Stadtwerke verlegen sie trotzdem - sicherheitshalber . Warum nicht? Und die andere Telefonleitung? Ist das Sache der Telekom, oder der Stadtwerke? Oder unseres Telefonanbieters? Muss sie überhaupt verlegt werden und wenn ja, wer ist nun zuständig? 

Der Elektriker verlegt die Leitungen schon einmal neu im Keller zum neuen Hauptanschlussplatz - wenn die Leitung draußen überhaupt verlegt werden muss. Die Stadtwerke erklären sich für zuständig ( für die stadtinterne Telefonleitung, die keiner mehr braucht) und dann "fünf vor 12 " doch nicht für zuständig ( für die Telefonleitung mit der wir täglich telefonieren). Der Bauherr fragt sich, welche Fragen er jetzt wem stellen soll....Die Bauherrenhotline der Telekom jedenfalls hat am Freitag um 12 h nur einen Anrufbeantworter parat. Die Zeit drängt. Am Montag rückt der Tiefbauer an mit schwerem Gerät - nein, nicht der , der die Leitungen freigelegt hat, sondern der, der die Fundamente machen wird. Der andere auch - schließlich muß der die Leitungen mit Kies bedecken, das darf der andere ohne Linzens nämlich nicht.... Ob wir bis Montag die Leitungen gelegt kriegen? Vorher allerdings muß der Betonummanteler noch mal kommen, denn die Betonummantelung läßt sich nicht an einem Tag herstellen. Montag? Ein ganz verwegener empfiehlt: Einfach die Telfonleitung durchschneiden und den Notfallservice anrufen. Aber wer traut sich das schon. Und wer weiß, ob dort auch nur ein Anrufbeantworter Dienst tut? Allerdings als letzte Möglichkeit....? Wir setzen alle Telefone in Bewegung und spielen alle Beziehungen aus. Da erreicht uns ein heißer Insidertip - ab Montag früh sind alle Telekom- Mitarbeiter aus Schleswig Holstein bei einer Betriebsversammlung in Hamburg....:-). Aber vielleicht ist das gar nicht so schlimm, falls die nicht zuständig sind. Aber das erfahren wir vermutlich erst am Dienstag..... Damit wir uns nicht missverstehen: Ausnahmslos alle Facharbeiter sind gelassen und zuvorkommend bei der Sache, vielen Dank , nur der Bauherr hat Probleme - nein noch nicht, aber vieilleicht am Montag.... Und dieser Montag begannt um halb sieben mit einem Anruf ( ein gutes Zeichen: die Telefone funktionieren noch) ---von der Polizei:
"Haben Wie was mit der Arche zu tun? Wir stehen hier gerade vor den eingetrümmerten Scheiben und würden gerne den Einbruch aufnehmen."
Macht nichts, denke ich, ich wollte heute sowieso früh aufstehen und die Bauarbeiterkolonnen im Empfang nehmen.....

Auf los geht's los (25.5.)...

   ... allerdings nicht ohne Schwierigkeiten. Für die Erd- und Fundamentarbeiten hat den Zuschlag im Ausschreibungsverfahren die Firma Molzen mit dem kostengünstigsten Angebot bekommen. Diese Firma hat auch schon vor zwei Jahren unseren Kirchenanbau erstellt. Am 25. Mai trafen sich ein Vertreter der Firma Molzen , unser Architekt und Pastor Manfred Vetter als Bauherrenvertreter in der Arche um die notwendigen Verträge zu unterzeichnen. Mittlerweile wurden die Eckpunkte des Neubaus von einem Vermessungsingenieur festgelegt und von Firma Molzen gesichert. Allerdings hat sich leider erst heute herausgestellt, dass die Fernwärme- und Elektroleitungen der Stadtwerke verlegt werden müssen, weil sie nicht unter der Fundamentplatte des Neubaus verlaufen dürfen. Eine zusätzliche Hürde ist die Verlegung des Notausganges des Jugendraumes. Das wird den Baubeginn, der eigentlich für Dienstag nach Pfingsten geplant war, um einige Zeit verzögern.

Öffentliches Ausschreibungsverfahren ( Mai 2009 )

90 % der für die Kinderkrippen notwendigen Baukosten werden aus öffentlichen Mitteln bestritten. Deshalb müssen wir als Bauherr besondere Regeln beachten. Dazu gehört, dass die Ausschreibungen öffentlich geschehen müssen. Zurzeit arbeitet unser Architekt an der Ausschreibung für die Erd- und Fundamentarbeiten. Er wurde auch beauftragt, die Statik zu erstellen. Der eingereichte Bauantrag wartet auf seine Genehmigung. Alles braucht seine Zeit. Noch haben wir die Hoffnung nicht aufgegeben, den ersten Spatenstich noch im Mai tun zu können. Das nächste Kindergartenjahr beginnt am 1. August. Bis dahin müssten wir das Richtfest gefeiert haben. Aber die Einweihung werden wir kaum vor November haben können. Schon gibt es erste Anfragen für einen Platz in der Kinderkrippe Arche Kunterbunt.

Unser Baugrundstück wird vorbereitet . (  3. April )

Kurz nach Eingang der Fälle- Genehmigungen wurden am Wochenende ein großer und diverse kleine Bäume und Buschwerk gefällt, um Platz zu schaffen für den Krippen- Anbau. Nach Ostern wird alles geschreddert werden. Jetzt muss noch das Holzlager der Pfadfinder einen neuen Standort beziehen. Unser Architekt wird den Bauantrag vor Ostern einreichen. Noch warten wir allerdings auf den schriftlichen Förderbescheid. Sobald er eingetroffen ist, werden wir uns an die Ausschreibungen machen. 


Bauantrag wird auf den Weg gebracht ( 31.03.09 )

mündlich wurde uns schon versichert seitens des Bildungsbüros, dass unserer Krippen- Anbau- Antrag genehmigt werden wird und staatlicherseits 90 % der entstehenden förderfähigen Kosten übernommen werden. Der schriftliche Förderbescheid steht noch aus. Dennoch haben wir schon jetzt unseren Architekten angewiesen, den Bauantrag fertig zu stellen und bei der Stadt Flensburg einzureichen. Sträucher und Büsche wollen wir vor Beginn der Wachstumsperiode beseitigen, vermutlich am Freitag den 3. April ab 16:15 Uhr. Wer mitmachen möchte, melde sich beim Pastor.

Antrag auf  Förderung des Anbaus einer Kinderkrippe eingereicht (  13.01.09 )

Fristgerecht haben wir   die Antragsunterlagen auf  Errichtung  einer Kinderkrippengruppe  für 10 Krippenkinder beim Bildungsbüro der Stadt Flensburg eingereicht. Voraussetzung  für die Eröffnung einer Krippengruppe ist die Errichtung eines Anbaus (Kurzbeschreibung).  Wie die Krippenarbeit inhaltlich ausgereichtet sein soll, beschreibt das  die Konzeption  für die Krippengruppe (Anhang).  Möglich kann ein Anbau nur werden, wenn  90 % der realen Kosten durch Stadt und Land übernommen werden. Wie dieser Anbau    finanziert werden kann, zeigt unser Finanzierungskonzept. Die von unserem Architekten Han Kuo Oey erstellten Zeichnungen hängen auch in der Arche aus.   

Grundriss

Sowohl Bildungsbüro als auch Bauordnungsamt der Stadt Flensburg haben unsere Konzeption inklusive aller Bauzeichnungen für  sinnvoll und gut befunden. Das gilt auch für  das von uns geplante ausbaufähige Dachgeschoss, das neben Abstellräumen auch einen weiteren Raum  für die gemeindliche Kinder- und Jugendarbeit bieten würde. Wie allerdings  sich Stadt und Land an den Baukosten beteiligen werden , ist auf politischer Seite noch nicht geklärt.  Wie geht es jetzt weiter?  Das Bildungsbüro der Stadt Flensburg sammelt  die Anträge  auf Förderung von Kinderkrippen bis  Februar. Dann wird entschieden, wer welche Förderung  erhält.  Vielleicht können wir schon in unserer Vollversammlung  am 3.3. einen  Förderbescheid vorlegen und müssen dann entscheiden, ob  uns die Fördermittel ausreichen, um einen Anbau auf den Weg zu bringen.  Ziel wäre, schon im Frühling mit dem Anbau zu beginnen, so dass die Kindergartenkrippe schon nach den Sommerferien eröffnet werden kann. Lasst uns darum beten, dass Gottes Wille geschieht. Jesus  hat sich festgelegt: „Lasst die Kinder zu mir kommen und hindert sie nicht daran.“ Die Kinderkrippe bietet wie unser ganzer Kindergarten die Chance, Kinder von Anfang hat  Gottes Fürsorge und Liebe in Wort und Tat zu bezeugen, insbesondere den Kindern, die in  ihren Elternhäusern davon wenig erfahren würden.

Erste Schritte für den Antrag zum Krippenanbau eingeleitet ( 12.12.08)

Mittlerweile hat  Architekt Han Kuo Oey aus Lübeck, mit dem wir auch schon den Kirchenanbau  getätigt haben, den Auftrag angekommen, die Unteralgen für den Antrag herzustellen, die  durch einen Architekten gefertigt werden müssen. Hierfür müssen wir gut 1000 Euro aufwenden. Dazu kommen die Kosten für die Vermessung  des vorgesehenen Bauplatzes durch den Vermessungsingenieur  S. Filipe. Auch der Auftrag an ihn ist bereits vergeben. Damit bleiben wir  innerhalb des in der Mitgliederversammlung genannten Kostenrahmens.

Anfang des neuen Jahres wird unser Architekt nach Flensburg kommen, um erste Plane vorzustellen, die sich an dem in der Arche  ausgestellten Krippenmodell orientieren und  um persönlichen Kontakt zu den Ämtern aufzunehmen, die die entsprechenden Genehmigungen zu erteilen haben.

Mitgliederversammlung beschließ Fördermittel für Krippenanbau zu  beantragen ( 9.12.08)

Mit dem Wort der Tageslosung: „Sei getrost, alles Volk im Lande, spricht der Herr, und arbeitet! Denn ich bin mit euch.“ (Haggai 2, 4) eröffnete Pastor Manfred Vetter die Mitgliederversammlung  der Arche am  9.12. zu dem Thema:  Wie können wir unseren Kindergarten zukunftsfähig machen?
Gottes Wort sagt uns, dass wir fröhlich und getrost arbeiten sollen und dürfen, allerdings sagt es uns noch nicht, wie, so die Interpretation vom Pastor zur Tageslosung. Kindergartenbeauftragte Inge Domeyer stellte dar, wieso das Kindergartenmitarbeiterteam für die Erweiterung unseres Kindergartens um eine 2 . Krippengruppe mit 10 Plätzen votiert hat.


Die Gemeindeleitung habe  nach anfänglichem Zögern inzwischen Einstimmig diesem Vorhaben zugestimmt unter der Bedingung, dass  dafür ein Anbau erstellt wird, der   ohne Spendenmittel zu finanzieren sein müsse.  Pastor Vetter erörterte daraufhin die bisher geleisteten Vorarbeiten   hinsichtlich eines Anbaus, insbesondere die positiv entschiedene Bauvoranfrage, die Gespräche mit 3 Architekten und das von ihm entworfene Anbaumodell.
Abgestimmt wurde  über  folgendes Vorhaben: „Die Gemeindeleitung wird beauftragt, die für die Erweiterung  der Kindertagesstätte um eine Krippengruppe notwendigen Antragsunterlagen für einen mit öffentlichen Mitteln geförderten Anbau herzustellen bzw. in Auftrag zu geben und einzureichen“.  Mit 26 Ja- und einer Nein-Stimme entscheid sich die Vollversammlung dafür.
Die Antragsunterlagen müssen bis 30.1.2009 beim Bildungsbüro der Stadt Flensburg  eingereicht werden. Im Februar 2009 wird über die Förderung und deren Höhe entschieden. Die von uns genannten Bedingungen hinsichtlich der Baugestaltung und Finanzierung stellen hohe Hürden dar. Auch staatlicherseits gibt es noch viele offene Fragen bezüglich der Höhe der Förderung und der zu erfüllenden Bedingungen. Sollten alle Hürden  tatsächlich genommen werden, wird die Gemeinde in ihrer Mitgliederversammlung am 3.3. voraussichtlich zu entscheiden haben, ob sie dem Anbau für eine Krippengruppe zustimmt.  Wenn ja, sollte schon im Frühjahr mit dem Bau begonnen werden und  das Krippenangebot schon im Kindergartenjahr 2009/ 2010  vorhanden sein. Ca 35 Familien in Weiche warten auf  einen Krippenplatz
Wie können wir unseren Kindergarten zukunftsfähig machen?
Liebe Arche-Mitglieder!
Seit Monaten können wir die Diskussion in der Presse verfolgen: Politik und Gesellschaft drängen darauf, dass mehr Kindergartenplätze geschaffen werden, vor allem Krippenplätze, also für Kinder unter drei Jahren. Auch viele Eltern wollen das. Mehr Eltern als noch vor 15 Jahren fragen deshalb auch nach längeren Öffnungszeiten.
Im Kindergartenleitungsteam und auch in der Gemeindeleitung reden wir seit Monaten darüber, wie wir auf diese Entwicklung reagieren sollen. „Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit,“ sagt ein Sprichwort. Aber wichtiger ist: Haben wir eine Berufung von Gott, unserem eigentlichen Auftraggeber, die Kindergartenarbeit unserer Gemeinde auszuweiten? Wie kann zu der diakonischen Dimension der Arbeit vermehrt auch eine missionarische kommen? Wird ein Kindergarten für Kinder ab dem 3. Geburtstag in Zukunft Bestand haben können, wenn viele
Eltern ihre Kinder deutlich vor dem 3. Geburtstag in einen Kindergarten geben wollen? Können wir als eingruppiger Kindergarten überhaupt längere Öffnungszeiten anbieten, wenn sie nur von einem Teil der Kinder beansprucht werden? Könnten wir eine zweite Gruppe gründen, ohne dafür zusätzlichen Raum zu schaffen? Und wenn das nötig erscheint, wie wäre das zu finanzieren – zumal wir gerade den großen Kirchenanbau vollendet haben. Inzwischen ist klar:
Als Gemeindeleitung empfehlen wir einstimmig:
1. den Kindergarten auf 2 Gruppen und zwar mit einer Krippengruppe mit 10 Krippenplätzen zu erweitern. Damit bekämen wir voraussichtlich auch die Möglichkeit, für einen Teil der 30 Kinder die Öffnungszeiten zu verlängern . Das alles kann nur geschehen, wenn sich der laufende Kindergartenbetrieb wie bisher aus Elternbeiträgen, staatlichen Zuschüssen und unserem ehrenamtlichen Engagement finanzieren lässt.
2.Diese Erweiterung muss mit einer räumlichen Erweiterung einhergehen, die ohne Einsatz von unseren Spendenmittel zu finanzieren sein muss.
Kann so etwas möglich werden, wenn wir es denn wollen? Ja, denn
1.Stadt und Land gewähren pro neu geschaffenem Krippenplatz bis zu 17.500 Euro Zuschuss zu den Bau- und Einrichtungskosten.
Mit 175.000 Euro ließen sich im Wesentlichen die ca 100 benötigten Quadratmeter anbauen.
2.Eine Bauvoranfrage beim Ordnungsamt der Stadt Flensburg hat ergeben, dass wir an der Nordwestecke des Arche-Hauptgebäudes ( an das Foyer zur Straße hin) in dieser Größe anbauen dürften. Um uns das zu ermöglichen, wurden die vorhandenen Bebauungsgrenzen aufgehoben.
Was soll angebaut werden?
Ein moderner Kindergartenraum. Ein Ruheraum für die Krippenkinder. Sanitäre Anlagen möglichst für den ganzen Kindergarten. Garderobenfläche. (Und das alles nach Möglichkeit mit einem ausbaufähigen Dachgeschoß.)
Was kostet uns das?
1. Mut für die Zukunft.
2. Einen Teil unseres Außengeländes, das bisher vor allem von den Pfadfindern genutzt wurde . Etwa die Hälfte der zu überbauenden Fläche liegt aber außerhalb unserer Grundstücksumzäunung.
3. Krafteinsatz. Auch ohne aufwändige Bauausschußarbeit und Eigenleistungen, bleibt immer eine Menge  Kleinkram zu erledigen. Auch die ehrenamtliche Verwaltungsarbeit wird mehr werden.
Was haben wir davon?
1.Einen zukunftsfähigen Kindergarten, der um der Kinder Willen sein Bestes gibt.
2.Einen modernen Kindergartenraum , den wir dann und wann auch als Gemeinde nutzen können.
3.Die Trennung der sanitären Anlagen von Gemeinde und KiTa. Das wäre gut für beide.
4.Vielleicht, vielleicht, bei späterem Einsatz von viel Kraft und wenig Geld: ein super schöner und großer Rangerund / oder Jugendraum im ausgebauten Dachgeschoss, der den Grundstücks-“verlust“ wohl mehr als aufwiegen dürfte……
Bleibt die Frage: Wollen wir das?
Zur Aussprache darüber laden wir alle Mitglieder zu einem Arche-Forum am 9.12. 19.30 h herzlich ein.

Im Namen der Gemeindeleitung Euer Pastor Manfred Vetter